Neue Kinder im Kinderhaus - Eingewöhnungszeit

 

Am 1. August (oder je nach dem, wie in dem Jahr unsere Sommerferien liegen) beginnt das neue Kindergartenjahr.

 

Uns ist es ganz wichtig, unsere Arbeit so transparent wie möglich zu machen, denn nur wenn Eltern eine Vorstellung haben, wie ihre Kinder bei uns betreut werden, können sie ihre Kinder mit einem guten Gefühl anvertrauen.

 

Deshalb laden wir die „neuen“ Eltern mit ihren Kindern vor der Sommerpase zu einem Informations- und Kennenlernvormittag oder –nachmittag ein. Dort (er-)klären wir

  • die Abläufe im Haus.
  • die Möglichkeiten der Elternmitwirkung.
  • die Zusammensetzung der neuen Gruppe.
  • die Besonderheiten der jeweiligen Gruppe.
  • wir beantworten die vielen Elternfragen
  • und es soll Zeit bleiben, für gemeinsames Spielen und Kennenlernen unserer Einrichtung. Dann haben die Kinder schon konkretere Vorstellungen, was denn der Kindergarten so ist

 

Wir nehmen die neuen Kinder nicht alle an einem Tag auf, sondern - nach Rücksprache mit den Eltern - gestaffelt. Dann können wir uns intensiver um die neuen Kinder kümmern.

 

Eine behutsame Eingewöhnungszeit in Anwesenheit eines vertrauten Elternteils ist ganz wichtig. Dadurch kann ein positiver Bezug zu der neuen Umgebung geschaffen werden. Die emotionale Sicherheit, die die Kinder dadurch erfahren, ermöglicht es ihnen, auf Neues zuzugehen. (Die ganz jungen Kinder der Marienkäfergruppe gewöhnen wir nach dem Berliner Eingewöhungsmodell ein, siehe Marienkäfergruppe)

 

Den Kindern und Eltern soll Zeit gegeben werden, sich mit der neuen Situation vertraut zu machen. Deshalb wird die Eingewöhnungszeit individuell mit dem jeweiligen Kind gestaltet. Die Kinder bekommen so die Möglichkeit, in kleinen Schritten eine Beziehung zu den Erzieherinnen aufzubauen.

 

Eltern vertrauen uns ihre Kinder an. Wir wollen unsere Arbeit transparent machen und viel erklären, wie wir mit den Kindern umgehen, damit Eltern ihre Kinder auch beruhigt bei uns lassen können und dadurch die Kinder einen schönen Tag erleben können.

 

Eltern können uns auch jederzeit anrufen, wenn ihr Kind vielleicht beim Abschied geweint hat. Bei Kindern, die längere Zeit geweint haben und tieftraurig sind, rufen wir die Eltern an, damit sie kommen, denn Kinder sollen Vertrauen zu uns und in die Welt entwickeln, sie sollen die Erfahrung machen, dass wir ihren Kummer respektieren und gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung.